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Englisch Zehn Persönlichkeiten Litauens |
Jonas Kubilius (geb. 27.07.1921)
Mathematiker, hab. Dr., Vollmitglied der litauischen Akademie der Wissenschaften. Von
1958-91 80. Rektor der Universität Vilnius, der diese wichtige Hochschule modernisiert
und litauisiert hat, Ehrendoktor der Universitäten von Greifswald, Prag, Lettland und
Salzburg. Gründer und Leiter der litauischen Schule der Wahrscheinlichkeitstheoretischen
Zahlentheorie. Autor von vielen mathematischen Erfindungen (Lemma von Kubilius,
Ungleichung von Kubilius). Vorreiter und Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der
Zahlentheorie, vier Ausgaben seines 1959 erschienenen Werkes "Wahrscheinlichkeits
theoretischer Methoden in der Zahlentheorie" in Englisch. Verfasser von Lehr- und
Aufgabenbüchern. 1992-96 Abgeordneter des litauischen Parlamentes. |
Stanislovas Kuzma (geb. 07.05.1947)
Bildhauer. In früher Periode Arbeit mit Holz, später Übergang zu monumentalen Stein und
Bronzewerken. Im Schaffen geht die Dekorativität mit der Monumentalität einher, dadurch
wird ein hoher Grad an Ästhetik erreicht. Von ihm stammen repräsentative Statuen in
Siauliai (Stadtwahrzeichen "Saulys") und im Hotel "Lietuva",
Plastikgruppe im Staatlichen Schauspielhaus, Mahnmal für die Opfer der Freiheitskämpfe
auf dem Antakalnis-Friedhof, er erneuerte die drei Heiligenstatuen auf der Kathedrale von
Vilnius. Viel Kirchenplastik; große Teile des Schaffens befinden sich in privaten
Sammlungen. |
Justinas Marcinkevicius (10.03.1930)(geb.
10.03.1930) Dichter und Schriftsteller. Sein Schaffen reicht von Liebeslyrik bis zum
heroischen Epos. Viele seiner Gedichte sind zu Liedern geworden. Schreibt auch Essays,
Publizistik, übersetzt (z.B. "Kalevala", A. Mickiewicz). In der sowjetischen
Zeit unterstützte er das nationale Bewußtsein durch historische Dramen, darunter die
Trilogie "Mindaugas" (1968), "Die Kathedrale" (1971) und
"Mazvydas" (1977), die mehrfach auf litauischen und ausländischen Bühnen
aufgeführt worden ist. Seine Dichtung ist in über 20 Sprachen übersetzt, mehr als 130
Bücher wurden veröffentlicht. |
Eimuntas Nekrosius Theaterregisseur,
berühmt seit Mitte der 90-er Jahre. Im litauischen Jugendtheater, dessen Leitung er 1978
übernommen hat, schuf er eine eigene szenische Sprache und einen schauspielerischen Stil,
in dem das Wesen der Charaktere durch Bewegung und materielle Symbole zum Ausdruck
gebracht wird. Seit 1991 einer der Direktoren der internationalen Theaterfestspiele LIFE.
Hier führte er "Die kleinen Tragödien" von A. Puschkin und "Drei
Schwestern" von A. Tschechow auf. Diese Inzenierungen nahmen an vielen
internationalen Theaterwettbewerben teil. Der Europäische Theaterverband und das
Kunstkomitee Taormina (Italien) zeichneten 1994 E. Nekrosius mit dem New European Theatre
Realities Preis aus. |
Virgilijus Noreika (b. 22.09.1935)
Opernsänger, Tenor. 1958 Abschluß des Vilniusser Konservatoriums bei dem Tenor von
Weltformat, Kipras Petrauskas. Noch während des Studiums erste Auftritte auf der Bühne
der litauischen Oper. 1965-66 Fortbildung an der Mailänder Scala. Langjähriger Leiter
des Litauischen Theaters für Oper und Ballett. Preisgekrönt in vielen internationalen
Wettbewerben. Gegenwärtig Solist der litauischen Oper, Professor an der litauischen
Akademie der Musik. Kennzeichnend für sein Schaffen ist dramatisches, ausdrucksstarkes
Schauspielertalent. |
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