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Bezirk Kelme

Vytauto Didziojo str. 58
LT-5470 Kelme
Litauen

Tel./fax 370 97 51233


Die St.Maria-Kirche in Kelme (Anfang des 20. Jahrhunderts).


Der Bezirk Kelme umfaßt eine Fläche von 1705 km2 und hat 43.400 Einwohner. Er liegt im östlichen Teil Niederlitauens nahe der internationalen Autostraße, die Kaliningrad, Riga und St. Petersburg verbindet. Der internationale Flughafen Siauliai liegt 24 km und der internationale Hafen Klaipeda 132 km entfernt. Das Zentrum des Bezirks bilden die Stadt Kelme, bekanntere Orte sind Kraziai und Saukenai.

Industrie hat sich in diesem Bezirk bisher nicht entwickelt, aber es gibt zahlreiche Kleinunternehmen. Kelme zeichnet sich daher durch seine naturbelassene Landschaft, gesunde Wälder und saubere Seen und Flüsse aus. Die Flüsse Dubysa und Venta fließen durch den Bezirk, und von den 53 Seen sind die Seen Gaustvinis mit 1,28 km2, Gludas mit 0,54 km2 und Bridvaisis mit 0,46 km2 die größten. Nahezu ein Viertel der Fläche des Bezirks ist bewaldet, und es gibt vier regionale und vier Landschaftsschutzgebiete, die als wertvolle Erholungsziele genutzt werden.

Die Fülle des Wild- und Fischbestandes schafft günstige Bedingungen für das organisierte, kommerzielle Jagen und Fischen.

Kelme. Die Stadt liegt am linken Ufer des Flusses Kranzante. Der Name der Stadt stammt vom Wort kelmyne ab und bedeutet "dichter Wald". Kelme wird in geschichtlichen Quellen aus dem Jahre 1410 zum ersten Mal erwähnt. Im Jahre 1416 erbaute man eine katholische Holzkirche und im 18. Jahrhundert ein Herrenhaus und ein Tor aus Backstein, allesamt interessante Beispiele für den Barockstil in der Provinz. Das Anwesen beherbergt heute ein Museum.

Tytuvenai. Die Stadt liegt an den Ufern der Seen Gilius und Bridvaisis. Ein Forscher aus Westeuropa, V. Kuzietis, verzeichnete Tytuvenai 1460 auf einer Landkarte. Im Jahr 1555 gab es bereits eine Holzkirche, und seit 1581 ist Tytuvenai eine Stadt. Das Kloster und das Kirchengebäude sind von großem geschichtlichem Wert, da die Architektur deutlich eine in Nordeuropa einzigartige Kombination von Einflüssen der Renaissance, des Barock und des Rokokos aufweist.

Heute ist Tytuvenai ein vielversprechendes Zentrum für Pilgerreisen. Die Stadt befindet sich in einem Gebiet unverwechselbarer Schönheit und in der Nähe von ökologisch sauberen Seen und Kiefernwäldern. Jedes Jahr finden traditionelle Theaterfestivals und Autorennen statt. Touristen können im Sedula-Erholungspark oder im erstklassigen Sphagnum-Hotel des gleichnamigen Unternehmens wohnen.

Kraziai. Die Stadt erstreckt sich, 16 km von Kelme entfernt, zu beiden Seiten des Flusses Krazante aus. Im 15. Jahrhundert war Kraziai das Zentrum der Christianisierung in Niederlitauen. Im 17. Jahrhundert wurde es eines der Zentren im Lande für den Katholizismus. Es gab mehrere Klöster, und die Jesuiten gründeten die Krazai-Kolleg. Die Altstadt Kraziais ist ein archäologisches und städtebauliches Denkmal.

Es gibt etwa 300 Kulturdenkmäler, so zum Beispiel die barocke Tytuvenai-Kirche und das Kloster, die Lioliai-Kirche, das Kelme-Anwesen und die Krazai-Kirche. Sie alle nehmen an dem Programm "Die Barockstraße" teil, das solche Baudenkmäler in mehreren Ländern verbindet.

In Kelme gibt es eine lebhafte Kulturszene. Sehr beliebt sind in Niederlitauen die traditionellen Handwerkerjahrmärkte, auf denen man traditionelle Handwerke kennenlernen und die Konzerte und Auftritte der Tanz- und Musikgruppen des Kulturzentrums Kelme bewundern kann. Jedes Jahr finden Mitte Juli in Kelme die Folklore- und Volksmusikkurse Niederlitauens statt. Alle Aktiven und Förderer der Volkskultur nehmen an diesem Ereignis teil. Das kleine Theater in Kelme ist nicht nur in Litauen, sondern auch über die Grenzen hinaus bekannt.

Am reizvollen Ufer des Flusses Krazante liegt eines der besten Stadien in Litauen, das genügend Platz für internationale Fußballspiele bietet. Es gibt ein Mädchenfußballteam in Kelme und eine Volleyballmannschaft, einen Motorradclub, einen Rasenhockeyclub für Frauen und Badmintonclubs im Bezirk Kelme.


Die St.Maria-Kirche und das Zisterzienserkloster in Tytuvenai.


Der See Bridvaisis ist ein reizvoller Anziehungspunkt für Touristen und einheimische Erholungsuchende.


Das Herrenhaus Gruzevskiai (17. Jahrhundert) ist heute ein Museum und ein Monument des Barockstils.


Goldene Barockaltare in der St.Maria-Kirche in Tytuvenai.


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