Englisch Die Stadt Klaipeda Klaipeda |
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| Klaipeda liegt an der litauischen
Küste, wo das Kurische Haff (Kursiu marios) mit der Ostsee verbunden ist. Die Stadt wurde
1252 gegründet, als der Schwertbrüderorden die Küstengegenden des Baltikums besetzte
und an der Mündung des Flusses Dane eine Holzfestung baute, die er Memelburg nannte. Die Burg wurde mehrfach von den Zemaiciai, Sembai und der litauischen Armee überfallen, einige Male besetzt und bis auf die Grundmauern niedergebrannt; später wurde sie wiederaufgebaut und blieb unter der Herrschaft des Ordens. Um die Burg herum wuchs eine Stadt, und bereits 1254 erhielt sie Hanserechte. Ein Hafen entwickelte sich zusammen mit Schifffahrtswesen und Handel. 1593 begann hier der Handelsschiffbau. 1540, 1678 und 1854 wurde die Stadt durch Feuer verwüstet. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt vom Deutschen Ritterorden, dem Königtum Preußen und dem Deutschen Reich beherrscht. Von 1629 bis 1635 war sie von den Schweden und von 1757 bis 1762 von den Russen besetzt. Erst 1923 kamen die ethnischen baltischen Länder, d. h. das Gebiet von Klaipeda, zu Litauen. Von 1939 bis1945 wurde das Gebiet erneut okkupiert, dieses Mal durch das faschistische Deutschland. Während der Jahre der Sowjetmacht (1945-1990) wurden die Kirchen, sogar diejenigen, die nur gering beschädigt waren, und ebenso viele andere wertvolle Gebäude wiederhergerichtet (nur 2 von 7 Kirchen waren noch vorhanden). Klaipeda wurde zur Industriestadt; sie expandierte weit über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus. Die verbliebene und restaurierte Altstadt behielt ihren Geist und Zauber aus alten Zeiten. Gegenwärtig ist Klaipeda mit einer Bevölkerung von 205.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Litauen und eine der bedeutendsten Städte der Republik mit einem eisfreien Hafen, der sich über 15 km entlang der Küste des Kurischen Haffs erstreckt. Es handelt sich um ein wichtiges Seehandelszentrum mit einem internationalen Fährhafen, mit Ölexport, Handels- und Fischereihafen sowie mit Industrien im Bereich Schiffbau und Schiffinstandsetzung, Fisch- und Lebensmittelverarbeitung und Holz- bzw. Möbelindustrie. Die Stadt besitzt eine Universität, Oberschulen mit spezieller Ausrichtung und Gesamtschulen, Musiktheater und Schauspielhäuser, Museen, Bibliotheken, Konzerthallen, Kulturzentren, einen Palast für Kunstausstellungen und Galerien sowie einen Skulpturenpark, das Glockenspiel und viele andere Geschichts- und Kulturdenkmäler. Die Altstadt mit ihrem wunderbaren Theaterplatz ist einmalig schön und einladend. Den Besuchern der Stadt stehen 11 Hotels zur Verfügung. Wer an sportlicher Betätigung interessiert ist, kann die Stadien, die zahlreichen Sporthallen, 3 Schwimmbäder, einen Yachtclub, eine Radrennbahn, ein Sportzentrum für Leichtathletik und weitere Sportstätten nutzen. Wer gesundheitliche Betreuung benötigt, kann medizinische Hilfe in 8 Krankenhäusern bekommen. Die großen Kostbarkeiten von Klaipeda sind der Giruliai-Wald, Parks, fast 10 km schöne Sandstrände und darüber hinaus natürlich das Meeresmuseum und Aquarium mit einem Delphinarium. In einer reizvollen Umgebung liegt die Kurische Nehrung, entstanden durch Meer, Wind und menschliche Hand. Nach Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens durchbrach Klaipeda die Isolation einer ehemals geschlossenen Stadt und baute Beziehungen zu 14 Partnerstädten auf, nicht nur im Baltikum, sondern auch in anderen Teilen Europas, in den USA und in Japan: Liepaja in Lettland, Gdynia in Polen, Karlskrona in Schweden, K¿ge in Dänemark, Kotka in Finnland, Kaliningrad und Cherepovec in der Russischen Föderation, Mogiliov in Weißrußland, Lübeck und Rostock in Deutschland, Debrecen in Ungarn, North Tyneside in Großbritannien, Cleveland in den USA und Kuji in Japan. Als Hafenstadt ist Klaipeda bei ausländischen Geschäftspartnern wohlbekannt und die zweitwichtigste Stadt in Litauen nach der Hauptstadt Vilnius und vielleicht auch vorteilhafter ausgestattet. Klaipeda ist eine einzigartige Stadt im Baltikum, deren Einkommen aus Handelsbeziehungen mit wirtschaftlich bedeutenden Regionen aufgrund ihrer geographischen Lage und marktwirtschaftlichen Bedingungen noch wachsen wird. Klaipeda City |
![]() Die Altstadt von Klaipeda bewahrt Geist und Zauber dieses baltischen Handelspostens aus alten Zeiten mit einer ereignisreichen Geschichte, die bis in das Jahr 1254 zurückreicht.
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