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English Bezirk Klaipeda Klaipedos str. 2 |
| Der Bezirk umfaßt ein Gebiet von
136.000 ha, davon sind 78.100 ha Agrarland, 31.000 ha Wald und 12.700 ha Wasserflächen.
47.800 Einwohner leben im Bezirk. Gargzdai,17 km von Klaipeda entfernt, ist Verwaltungszentrum. Der westliche Teil des Bezirks liegt im Küstentiefland, der östliche Teil erstreckt sich bis auf die Hochebene der West-Zemaitija und erreicht bei Zvaginiai eine Höhe von 148 m. Der Kreis hat sogar zwei Küsten, eine zur Ostsee und eine zum Kurischen Haff hin. Seine wichtigsten Städte und Orte sind Kretingale, Priekule, Veivirzenai, Vezaiciai und Dreverna. Gargzdai. Diese blühende Stadt mit 15.000 Einwohnern nimmt am rechten Ufer des Flusses Minija, nahe der Zemaiciai-Straße (der alten Straße zwischen Kaunas und Klaipeda) eine Fläche von 600 ha ein. Gargzdai wird bereits 1253 in historische Quellen erwähnt und erlangte im 15. und 16. Jahrhundert Bedeutung durch den Herrensitz der Zemaitija-Älteren. 1792 wurde der Stadt das Magdeburger Recht verliehen. Im 19. Jahrhundert gab es hier eine Pfarrschule und später eine Internatsschule. Zu der Zeit, als die litauische Sprache verboten war, fungierte Gargzdai als wichtiger klandestiner Umschlagplatz für litauische Literatur. Zwischen den Kriegen wurde die Stadt von mehreren Bränden heimgesucht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie komplett zerstört. Kretingale. Dieses Dorf mit 800 Einwohnern liegt am Ufer des Flusses Dane, 24 km von Gargzdai entfernt. Im Jahr 1550 wurde hier eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde gegründet, in der hier ansässige Litauer alle verschiedener Volkszugehörigkeiten lebten. Einer der Gründer der Litauischen Zeitschriften, Fridrichas Kelkis, unterrichtete von 1850 bis 1867 an der hiesigen Schule. Dreverna. Dieses Fischerdorf mit 600 Einwohnern liegt an der Küste des Kurischen Haffs und geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Der König-Vilhelm-Kanal, eine Schiffsroute auf der Klaipeda unter Umgehung des Kurischen Haffs direkt vom Fluß Nemunas erreicht werden konnte, verläuft durch das Dorf. Veivirzenai. Die Stadt mit 1000 Einwohnern liegt 21 km von Gargzdai entfernt. Ihre Ursprünge reichen in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück. 1792 erhielt sie das Magdeburger Recht. Seit 1804 gibt es eine Schule. Die alte Stadtstruktur sowie einige Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind noch erhalten. Industrie. Die Ölindustrie wird weiter ausgebaut. Einige Unternehmen sind in der Ölverarbeitung tätig, z. B. Geonafta und Minijos nafta. Die Aktiengesellschaften Gargzdu Mida, Silmega und Polasta in Gargzdai stellen weiche Dachbeläge, moderne Fenster und Silikasteine her. Die Gesellschaft Kermika BB in Priekule fertigt Keramikartikel und Blumentöpfe. Kursmares ist eine Aktiengesellschaft, die schon lange nach altem Fischerbrauch im Kurischen Haff fischt. Die größten Bauunternehmen des Bezirks sind Hidrostatyba und Gargzdu statyba. |
![]() Kirche in Plikiai.
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