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English AB Lifosa -- Chemiewerk Juodkiskio str.50 |
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| AB Lifosa, das frühere Staatliche Chemiewerk Kedainiai, wurde 1959 gegründet. Als Firmenbeginn wird der 18. Januar 1963 betrachtet, als zum ersten Mal größere Mengen Schwefelsäure hergestellt wurden.
Das Unternehmen befindet sich im geographischen Mittelpunkt von Litauen, in Kedainiai. Die Entfernung von Vilnius beträgt 140 km, vom eisfreien baltischen Hafen Klaipeda 210 km. Wichtige Schnellstraßen führen durch die Stadt. Eine Eisenbahn verbindet die Stadt mit anderen Städten in Litauen. Zur Anlieferung von Rohstoffen führt ein Abzweig der Eisenbahn zum Werksgelände. Der größte Teil der Produktion wird vom Werk per Eisenbahn ausgeliefert. Das Werksgelände mißt 364 ha, 1500 Angestellte sind hier tätig. Die Hauptaktivitäten betreffen die Erzeugung von mineralischen Phosphordüngemitteln, wie z. B. Einfach-Superphosphat in Pulverform und als Granulat, Ammophos (Mono-Ammonium-Phosphat), Phosphor-Kali-Granulat (P-K) und Versuchsprodukte einer Stickstoff-Phosphor-Kali-(N-K-P)-Mischung. 93-94% der Erträge des Unternehmens stammen aus der Düngemittelproduktion. Die von AB Lifosa erzeugten Düngemittel sind von guter Qualität und umweltfreundlich, da sie aus Kola-Apatit hergestellt werden, der nur verschwindend geringe Schwermetallanteile und sehr niedrige Radioaktivität aufweist. Zusätzlich wird Aluminiumfluorid (AlF3) hergestellt, das in der Nichteisenmetallverarbeitung verwendet wird. Baugips wird als Nebenprodukt aus der Phosphorsäureproduktion hergestellt. Gewisse Mengen an Schwefel- und Phosphorsäure werden als Erzeugnisse für industrielle Zwecke verkauft. Das Unternehmen stellt außerdem Schwefelsäure in technischer Reinheit sowie in Handelsreinheit her. 1994 kam ein Karbidwerk hinzu. Angebotene Dienstleistungen
Der größte Teil der Produktion wird nach Westeuropa und in die GUS-Länder exportiert. AB Lifosa gibt jährlich mehr als 16% des Betriebskapitals für Umweltschutz aus. Der Luftschadstoffausstoß wurde auf 1/6 der Emissionen von 1986 verringert, was auf die Entwicklung innovativer Produktionsverfahren und die Einführung von Umweltschutztechniken zurückzuführen ist. Die Weiterentwicklung der Düngemittelproduktion erfordert große Investitionen. Das Unternehmen ist an ausländischen Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit sowie an gemeinschaftlicher Produktion interessiert. |
![]() Verwaltungsgebäude des Unternehmens.
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