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Das Wirtschaftsministerium

Das Wirtschaftsministerium wurde gemäß dem am 12. Dezember 1996 verabschiedeten Gesetz eingerichtet und ersetzt die früheren Ministerien für Wirtschaft, für Energie und Industrie und für Handel. Das Ministerium erfüllt die strategischen Aufgaben zur Wirtschaftsförderung (Wirtschaftspolitik, Investition, Umstrukturierung, Regulierungsverfahren) und die nebengeordneten Aufgaben in den Bereichen Energie, Industrie und staatliche Regulierung des Innen- und Außenhandels.

Zu den Aufgaben des Wirtschaftsministeriums gehören im einzelnen:

  • Aufstellung von Richtlinien für die wirtschaftliche Entwicklung Litauens, Festlegung der Prioritäten und Ziele für die einzelnen Wirtschaftssektoren (Energie, Industrie, Handel), Ausarbeitung von Angeboten zur Vorlage bei der Regierung im Rahmen des Öffentlichen Investitionsprogrammes und die Durchführung öffentlicher Investitionen;
  • Ausarbeitung und Durchführung einer staatlichen Energiestrategie und Sicherstellung einer zuverlässigen Energieversorgung;
  • Vorentwurf (in Zusammenarbeit mit anderen Ministerien) einer Politik zur Gestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen der Wirtschaft und Ausarbeitung von Gesetzentwürfen zur Durchführung dieser Politik;
  • Management des vom Ministerium verwalteten Staatseigentums und Mitwirkung bei seiner Privatisierung und zweckmäßigen Nutzung; Förderung und Unterstützung der Gründung und Entwicklung kleiner und mittlerer Betriebe;
  • Ausarbeitung und Durchführung von Programmen und Strategien zur Entwicklung des Aussenhandels, Koordination der Überwachungssysteme für den Import, Transit und Export strategischer Güter;
  • Mitwirkung bei der Harmonisierung der Gesetze der Republik Litauen mit den Richtlinien des Europäischen Rates und anderer Rechtsquellen der Europäischen Union und Koordination von PHARE-Projekten.

Im wesentlichen zielt die Tätigkeit des Wirtschaftsministeriums auf die wirtschaftliche Umstrukturierung, auf Privatisierungsprogramme, die Schaffung eines attraktiven Klimas für Investitionen, die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Viele komplexe Probleme sind im Energiesektor zu lösen: Dezentralisierung des Systems, Management, Privatisierung, Energiepreispolitik, Beitreibung von Zahlungsrückständen, Investitionen und Sicherheit der Atomenergie.

Die folgenden Institutionen assistieren bei der Lösung dieser Probleme: Agentur zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (Tel. 370 2 616 291, Fax 225 966); Staatliche Energiebehörde (Tel. 370 2 629 731, Fax 618 955) und das Institut für Wirtschaft und Privatisierung (Tel. 370 2 621026, Fax 226740). Im Wirtschaftsministerium arbeiten 215 Mitarbeiter. Minister ist Vincas Kestutis Babilius (Tel. 370 2 622 416, Fax 623 974). Stellvertretende Minister:

    Antanas Bartulis (Tel. 370 2 623 901, Fax 623 974);
    Gediminas Miskinis (Tel. 370 2 226 858, Fax 623 974);
    Viktoras Valentukevicius (Tel. 370 2 618 896, Fax 615 140);
    Sekretär im Wirtschaftsministerium, Antanas Mercaitis (Tel. 370 2 626 584, Fax 623 974).

Abteilungen und unabhängige Bereiche des Ministeriums:

    Abteilung für Wirtschaftsstrategie Tel. 370 2 624 640
    Abteilung für unternehmerische Marktwirtschaft Tel. 370 2 619 693
    Abteilung für Industrie Tel. 370 2 628 904
    Abteilung für Unternehmensführung Tel. 370 2 628 604
    Abteilung für Energieentwicklung Tel. 370 2 226 692
    Abteilung für Energieressource Tel. 370 2 629 693
    Abteilung für Export-, Importregelung Tel. 370 2 625 030
    Abteilung für Binnenhandel Tel. 370 2 628 519

Das Ministerium arbeitet mit dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Organisationen der Europäischen Gemeinschaft zusammen.


Vincas Kestutis Babilius, Wirtschaftsminister.




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