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English Das Finanzministerium
J.Tumo-Vaizganto 8a/2 |
| Nach der Wiedererlangung der
Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann Litauen mit der Durchführung von Wirtschaftsreformen,
die auf Liberalisierung und Anpassung der Wirtschaft an Marktbedingungen abzielten. Eine
Analyse der makroökonomischen Indikatoren von 1996 bestätigt, daß die Reformen
erfolgreich waren und die Wirtschaft nun im Aufschwung begriffen ist. Die Inflationsrate
konnte dank strenger steuer- und währungspolitischer Maßnahmen gebremst werden: 1996
fiel sie auf 13,1%, im Jahr 1997 soll sie auf 11,5% fallen. Die Arbeitslosigkeit lag 1996
bei 7,1%. Das Bruttoinlandsprodukt fiel im Zeitraum 1990-1993 um fast 55%, stieg jedoch
1994 um 1% und 1995 um 3%. Vorläufigen Daten zufolge betrug das Wachstum im Jahr 1996
3,7-4% und soll sich 1997 sogar noch weiter bis auf 5% steigern. Die Aufteilung nach
Herkunft des BIP auf den privaten und staatlichen Sektor hat sich im Lauf der letzten
Jahre verändert. 1995 wurden 65% des BIP im Privatsektor erwirtschaftet; die
entsprechende Zahl für 1992 lag bei nur 37%. Die inländische Staatsverschuldung belief
sich Ende 1996 auf 2.509.000.000 Litas oder 8,5% des erwarteten Bruttoinlandsprodukts. Die
Auslandsschulden erreichten 4.811.700.00 Litas oder 16,3% des erwarteten
Bruttoinlandsprodukts (etwa 1.2 Mrd. US-Dollar). Das Haushaltsdefizit betrug 1996
813.000.000 Litas, soll aber 1997 unter 700.000.000 Litas fallen. Auch die Investitionen
nahmen 1995 zu: die Investitionen aus dem Staatshaushalt betrugen 889.530.000 Litas oder
3,7% des BIP - das ist ein Wachstum von 38,6% gegenüber 1994. Das Volumen ausländischer
Investitionen in Litauen betrug 1995 2.580.050.00 Litas. Die Direktinvestitionen zeigten
ein kräftiges Wachstum: Ende 1995 machten sie 1.406.400.00 Litas aus und erhöhten sich
1996 um 30%. Industrieunternehmen sind seit jeher die Basis der Wirtschaft Litauens. 1996 lag das Produktionswachstum bei 13%. Den Jahresabschlüssen der Industriebetriebe zufolge sind viele Unternehmen gewinnträchtig und stabil und es ist nicht verwunderlich, daß nun auch die Börse viel aktiver wurde. Ende 1994 betrug die Börsenkapitalisierung 246.000.000 Litas; 1995 waren es 630.000.000 Litas und 1996 3.600.000.000 Litas, was einem Anteil von 12,2% des BIP entspricht. Der Börsenindex stieg im Laufe des Jahres 1996 um 64%. Gegenwärtig werden 460 Unternehmen an der Wertpapierbörse notiert. 1996 betrugen die Devisenreserven 772.200.000 US-Dollar (ohne Gold). Dies entspricht einem Wachstum von 47% verglichen mit 1994. Die offiziellen Reserven decken die Litas in Devisen vollständig ab und gewährleisten 2,1 Monate an Importen. |
![]() Algirdas Semeta, Finanzminister. |

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