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Bezirk Siauliai

Vilniaus str. 263
LT-5419 Siauliai
Litauen

Tel. 370 1 431 542
Fax 370 1 431 581



Kurtevenai, Wiege bekannter Schriftsteller und Pädagogen.


Der Bezirk Siauliai nimmt eine Fläche von 1819 km2 ein und hat 52.000 Einwohner. Der größte Teil von Siauliai liegt im Zemaitischen Hochland, der östliche Teil der Provinz zieht sich jedoch bis in das zentrale Tiefland.

Der drittgrößte Fluß Litauens, die Venta, fließt vergleichsweise langsam durch die Region und hinterläßt weite Kurven in malerischen Tälern. In unserem Gebiet gibt es etwa 14 Seen, 18 Teiche und mehrere Sumpfgebiete.

Der Wald bedeckt 31,8% des Bezirks, das entspricht annähernd dem litauischen Durchschnitt. Die meisten Wälder sind junge oder niedere Gehölze: Kiefer, Fichte, Birke und Erle. Zu den größten Wäldern gehören Gubernina, Gulbinai und Rekyva.

Das restliche Gebiet (ca. 40%) ist Ackerland. Wiesen ziehen sich über weite Flächen.

Die wichtigste Stadt ist Kursenai, die sich beiderseits der Venta erstreckt. Schriftliche Quellen belegen, daß hier bereits 1561 eine beachtliche Siedlung bestand. König Zygmunt (Sigismund) August veranlaßte 1523 den Bau einer Holzkirche in Kursenai.

Das Ende des 19. Jahrhunderts brachte mit dem Bau des Eisenbahnnetzes größere Veränderungen. Kursenai ist heute ein Eisenbahnknotenpunkt. Seine Straßen führen in alle Teile Litauens.

Die dekorative und angewandte Kunst wird gefördert. Dazu zählen nicht nur Einzelstücke, sondern auch die Massenanfertigung verschiedener Keramik- und Töpferprodukte.

Traditionell wird in Kursenai die Keramikkunst und das Töpfern gepflegt. Heute werden die Artikel in einer modernen Anlage hergestellt.

Kursenai verfügt über natürliche Ressourcen und verwertbare Mineralien: Lehm, Kalk und Sand. In der Stadt ist eine große Baustoffirma tätig, die die Bauindustrie Litauens versorgt.

Ein breites Netz an Fleisch- und Milchverarbeitungsanlagen erstreckt sich über ganz Litauen. Kursenai ist Standort einer modernen Butterei und Käserei.

Die Zuckerraffinerie gehört zu den ältesten in Litauen. Sie stellt Zucker für die Süßwarenindustrie und für den Haushaltsbedarf her.

In der Stadt gibt es ein Kulturhaus, in dem sich Freunde von Gesang, Musik und Theater treffen. Ein Chor, Gesangs- und Tanzgruppen, Theatergruppen und eine Dorfband treten hier auf. Vier höhere Schulen und eine technische Schule sind für die weiterführende und technische Ausbildung zuständig.

Während der Jahre der Restauration wurde den Verteidigern und Kämpfern für die Freiheit von einheimischen Handwerkern viele Denkmale errichtet.

Weitere für Gäste attraktive Städte sind Gruzdziai, Meskuiciai und Kurtuvenai.

Im Bezirk Siauliai können um die 470 nationale Denkmäler besichtigt werden. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kopierten viele Architekten Litauens und anderer Länder alte Kunststile. Als Beispiel hierfür sind viele Kirchen der Region zu nennen, so z. B. in Meskuiciai (19. Jahrhundert), Kurtuvenai und Pakape (18. Jahrhundert). Palais unterschiedlicher Baustile können ebenfalls besichtigt werden.

Ein Hügel diente bis ins 14. Jahrhundert als Festung gegen die Kreuzritter des livländischen Ordens. Die Menschen nennen ihn den Berg der Kreuze, da er von verschiedenartigen Kreuzen übersät ist.

Viele dieser Kreuze wurden nach den Aufständen in den Jahren 1831 und 1863 aufgestellt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts (1895) gab es bereits 150 Kreuze, im Jahr 1914 200 und 1940 400 große und Tausende kleinerer Kreuze.

Während der Jahre 1961 bis 75 versuchten Funktionäre aus der Gegend, diese einzigartige Gedenkstätte zu zerstören. Sie rissen mehr als 5000 Kreuze nieder.

Aber siehe da, auf dem Hügel tauchten neue Kreuze auf! Nicht nur die Einwohner der Gegend waren daran beteiligt, sondern Menschen aus ganz Litauen und sogar aus dem Ausland brachten Kreuze im Gedenken an Gott und als Dank für Seine Barmherzigkeit.

Der Berg der Kreuze ist mittlerweile weltbekannt. Jedes Jahr wird er von Tausenden von Menschen besucht.

Am 7. September 1993 besuchte Papst Johannes Paul II den Berg der Kreuze. Die vielen anwesenden Menschen spürten die großartige Ruhe und den Segen Gottes. Ein Jahr später erreichte Litauen ein Geschenk - das Kreuz "Ave Crux". Es kam aus Rom und gilt als das Zeichen für Hoffnung, Liebe, Glaube und Opfer.

Siauliai District Municipality
Vilniaus str. 263
LT-5419 Siauliai
Litauen

Tel. 370 1 431 542
Fax 370 1 431 581


Eine Ansicht Kursenais, bekannt für seine Industrie und Töpferei.



Der Hügel Bubiai, archäologisches Denkmal mit Funden aus dem 5.-14. Jahrhundert.



Der Berg der Kreuze - Hügel der Hoffnung und des Leidens.


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