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Bezirk Skuodas

Vilniaus str. 13
LT-5670 Skuodas
Litauen

Tel. 370 16 51233
Fax 370 16 51184





Die historische Stadt Skuodas liegt an der Grenze zu Lettland, 40 km von der Ostsee und 350 km von Vilnius entfernt. Die Flüsse Luoba und Bartuva fließen hier zusammen. In historischen Schriften wird Skuodas erstmals im Jahr 1253 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte die Stadt zu dem von den Kuren besetzten Gebiet namens Ceklis. Chronisten beschreiben die Schlacht von Livland, die 1259 in der Nähe von Skuodas gegen die Litauer (Tiefländer) stattfand. Die ersten katholischen Missionare erreichten die Stadt 1567. 1572 erwarb der Adlige J. Chodkevicius das Recht, die Stadt zu regieren. Er wurde vom Adelsgeschlecht der Sapiegos abgelöst. Die Bezirksschule von Skuoda wurde 1614 eröffnet. Skuodas und die umliegenden Gegenden mußten während des Großen Nordischen Krieges zwischen 1700 und 1721 schwere Verluste hinnehmen. Im Jahr 1831 besetzten Aufständische die Stadt, die das Land vom zaristischen Rußland befreien wollten, die Stadt. Nachdem der Aufstand von Streitkräften des Zaren niedergeschlagen worden war, mußten die Sapiegos die Stadt Skuodas an die zaristischen Kräfte abgeben. Im Jahre 1833 hatten sich in Skuodas bereits 11 Geschäfte und 22 Wirtshäuser angesiedelt. In den Jahren 1769, 1835, 1897 und 1909 wurde die Stadt von Bränden heimgesucht. Die Eisenbahnlinie von Klaipeda nach Riga verlief ab 1914 durch die Stadt. Die erste Grundschule wurde 1918 und die erste weiterführende Schule 1928 eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der Stadt zerstört. Vor dem Krieg lebten viele Juden in Skuodas. Sie waren vor allem in Handel und Handwerk tätig. Heute erinnern nur noch die 1821 erbaute Evangelisch-Lutherische Kirche und die 1821 erbaute Katholische Kirche an die Vergangenheit der Stadt. Die Glocken der katholischen Kirche sind noch heute erhalten.

Die Stadt mit 9100 Einwohnern erstreckt sich gegenwärtig auf einer Fläche von 596 ha. Am Eingang zum 35 ha großen Park der Stadt steht ein Denkmal zum Gedenken an die Leiden der Nachkriegszeit. In der Stadt wurde außerdem ein 92 ha großer künstlicher Teich angelegt. Zwei höhere Schulen, eine Musikschule, ein Hotel, ein Postamt, eine Bücherei, ein Buchgeschäft, eine Konzerthalle und mehrere Banken sind in Skuodas zu finden. Die Stadt verfügt außerdem über zwei Tankstellen, ein Zollamt und einen Bus- und Zugbahnhof. 1993 wurde ein neues 200 Betten umfassendes Krankenhaus errichtet. Sportinteressierte spielen Fußball und Basketball. Der Chor Apuole tritt in der Stadt auf. Nach der Unabhängigkeit Litauens etablierten sich nach und nach private Geschäfte, Kneipen und andere Unternehmen. Schon als Litauen noch Teil des zaristischen Rußland war und auch während der Zeit der Unabhängigkeit Litauens zwischen 1918 bis 1940 war Skuodas Sitz der Bezirksverwaltung. Seit 1950 erstreckt sich das Verwaltungsgebiet der Stadt über eine Fläche von 911,17 km2 und zählt 27.000 Einwohner.

Skuodas District Municipality
Vilniaus str. 13
LT-5670 Skuodas
Litauen

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Das Petrologische Museum. Ihren im Laufe der letzten Jahrzehnte gewonnenen Ruhm verdankt die Stadt Dr. Vaclovas Intas. Er eröffnete das Petrologische Museum, das Steine aus dieser Gegend und anderen Teilen der Welt zeigt. Dr. Intas bereicherte die Gegend durch Ansiedlung hier bislang nicht heimischer Tiere und Pflanzen.


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