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Stadt Vilnius

Gedimino str. 9
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Litauen

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Das Wappen der Stadt Vilnius - der Hl. Christopherus.
Das Wappen der Stadt Vilnius - der Hl. Christopherus.

Hotels in Lithuania - Including Vilnius City

Die Vorfahren der litauischen Nation - die Balten - stammen von den europäischen Ureinwohnern ab, die sich vor mehr als 4000 Jahren mit indoeuropäischen Stämmen vermischten. Die Balten bewohnten ein ausgedehntes Gebiet in Mittel- und Osteuropa. Der alte litauische Staat, das Großfürstentum Litauen, wurde nahe der Ostsee gegründet, und Vilnius war das wichtigste Siedlungszentrum der ethnisch-baltischen Bevölkerung.

Vilnius lag am Kreuzweg wichtiger Nah- und Fernhandelswege, die von der Ostsee zum Schwarzen Meer und von Westeuropa bis in den Nahen Osten führten. Die an diesen Wegen errichteten Burgen (die Obere Burg, die Untere Burg, die Krumme Burg und weitere) bildeten gegen Ende des 14. Jahrhunderts. einen der mächtigsten Burgenkomplexe in Mittel- und Osteuropa nördlich der Donau.

Eine Sage über den Großfürsten Gediminias drückt den Reichtum der Stadt Vilnius aus. Dieser Sage zufolge träumte der Großfürst von einem brüllenden Eisenwolf auf einem der zahlreichen Hügel von Vilnius, und sein Brüllen war wie das Brüllen von hundert Wölfen. Der älteste litauische Wahrsager deutete dem Herrscher den Traum: der Ruhm der Stadt, so sprach er, werde in allen Landen fern und nah gepriesen werden.

Mindaugas, der erste König des litauischen Staates, nahm 1251 den christlichen Glauben an, und wurde 1253 in der Kathedrale zu Vilnius zum König gekrönt.

In den Jahren 1322-23 sandte Großfürst Gediminas seine berühmten Briefe an den Papst, an westeuropäische Klöster und Städte bis hin nach "Rom selbst", in denen sich die alt-litauische geistige Kultur ausdrückt. Er verurteilte Angriffe und Überfälle, sprach sich für internationale Zusammenarbeit aus und erklärte seine Toleranz gegenüber verschiedenen Religionen und Weltanschauungen.

Großfürst Vytautas der Große war der bedeutendste Begründer litauischer Macht; er war der Stratege und Anführer in der Schlacht von Tannenberg, der entscheidenden Schlacht im Kampf gegen den Deutschen Orden. Er brachte den Ansturm der Tataren im Osten zum Stehen und war, angesichts der wachsenden tatarischen Gefahr, als einer der führenden Köpfe in der Südostpolitik bekannt.

Im Jahre 1387 nahm der Staat Litauen das Christentum an, und die Stadt Vilnius erhielt das Magdeburger Recht.

Im 16. Jahrhundert war der Palast der litauischen Herrscher ein berühmter Hort der Künste und Wissenschaften. Seine Kostbarkeiten wurden, so ein päpstlicher Nuntius 1560, kaum von den Schätzen in Venedig und im Vatikan übertroffen. Die Buchbestände der dort gegründeten erstrangigen wissenschaftlichen Bibliothek wurden später dem 1570 gegründeten Jesuitenkollegium übergeben und kamen schließlich an die Bibliothek der Universität Vilnius (der ersten Hochschule in Osteuropa).

Im 16. und im ersten Teil des 17. Jahrhunderts erlebte Vilnius als Hauptstadt Litauens die Blütezeit der Renaissance. In Vilnius wurden Opern aufgeführt, und zahlreiche Orchester begleiteten litauische Delegationen und versetzten die Völker Westeuropas in Erstaunen. Die internationalen Beziehungen nahmen rasch an Reichweite zu, und es entstand, dank gewisser Ähnlichkeiten zwischen der lateinischen und der litauischen Sprache, eine litauische Literatur auf Latein.

Im 19. Jahrhundert hielt Vilnius seine Stellung als wahre Heimstatt von Wissenschaft und Kultur in Osteuropa.

Heute hat Litauen seine weltweite Anerkennung erlangt, am 17. September 1991 wurde das Land UNO-Mitglied. Seine Hauptstadt steht auf der UNESCO-Liste des kulturellen Erbes der Menschheit. Die Altstadt von Vilnius ist eines der herausragenden Kulturdenkmale der Welt. Epochenbildende europäische Stile - Gotik, Renaissance, Barock und Klassik - haben ihre unverwechselbaren Spuren in der Architektur der Stadt hinterlassen. Das Ensemble der Kirchen St. Anna, St. Bernhard und St. Michael bildet ein eindrückliches Monument für den gotischen und den Renaissance-Stil und ist ein Wahrzeichen der Baukunst von Alt-Vilnius. Die gotische Backsteinfassade von St. Anna sucht in ganz Osteuropa ihresgleichen. Ein Beispiel für spätbarocke Architektur und Bildhauerkunst ist die Kirche von St. Peter und Paul. Die St. Kasimirkirche ist ein wunderbares Zeugnis der barocken Baukunst, die Kuppelgebäude hervorbrachte. Ober- und Unterburg, Kathedrale und Glockenturm enthalten Museen, die an die Gründung der Hauptstadt erinnern. Der Radvilu-Palast, der Chodkeviciu-Palast und das Museum im M. K. Ciurlionis-Haus präsentieren berühmte Persönlichkeiten aus Vilnius und kulturelle Reichtümer, die in Vilnius im Laufe der Jahrhunderte zusammengetragen wurden. Das KGB-Museum erinnert dagegen an die Schrecken der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

Die heutige Kultur von Vilnius spiegelt das abwechslungsreiche Stadtleben in allen seinen Facetten wider. In der Konzerthalle der Philharmonischen Gesellschaft finden klassische Musikabende und Wettbewerbe statt. Opern und Ballett und Theateraufführungen gibt es im Opernhaus und dem Ballettheater, dazu kommen das Jugendtheater und das akademische Schauspielhaus. In sieben Kunstgalerien und einem Zentrum für moderne Kunst kann man die Werke litauischer Künstler betrachten und bei Gefallen auch kaufen. Die litauische Hauptstadt ist für ihre Handelsmessen und Industrieausstellungen bekannt.

Nahezu alle Hotels und auch die Jugendherberge befinden sich in der Innenstadt. In zahlreichen Restaurants und CafŽs wird eine große kulinarische Vielfalt serviert: von litauischer und osteuropäischer bis hin zur nordamerikanischen Küche reicht das Angebot.

Eine Vielzahl von Läden und Kaufhäusern verkauft rund um die Uhr hochwertige Waren aus aller Welt; man findet in der Altstadt mehrere Antiquitätengeschäfte. Privatkliniken und Schönheitssalons erleben einen raschen Aufschwung.

Die Banken von Vilnius finden sich vorwiegend in der Altstadt, zusätzlich gibt es zahlreiche Wechselstuben. Oft kann man für Waren und Dienstleistungen auch mit Kreditkarte oder Reisescheck bezahlen.

Dank seiner vorteilhaften geographischen Lage in Europa ist Vilnius das Tor zu Litauen und zu den baltischen Staaten. Der Flughafen mit Direktverbindungen zu 18 Städten liegt weniger als eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt. Linienbusse verkehren zu Zielen in 7 Ländern.

Vilnius ist nicht nur für seine historische Bedeutung, seine Denkmäler, Kirchen und seine grüne Umgebung berühmt, sondern auch für seine zahlreichen Industrieunternehmen mit gut ausgebildeter Belegschaft. Qualifizierte Facharbeiter produzieren Investitionsgüter von hoher Qualität und Präzision, die mit wenig Arbeitskraft und Rohstoffen auskommen: metallverarbeitende Werkzeugmaschinen, Rechner- und Computersysteme, elektrotechnische und elektronische Geräte, Dieselmotoren, Kraftstoffpumpen und -leitsysteme um nur einige zu nennen. In der heutigen Zeit hat die freie Marktwirtschaft einen grundlegenden Wandel der Anforderungen herbeigeführt; die hergestellten Produkte müssen nun auf dem Markt konkurrenzfähig sein und den Erwartungen der Konsumenten entsprechen. Die Mehrzahl der Unternehmen hat ihre Produktionsmethoden und -techniken oder ihr Management umstrukturieren müssen. Eine Reihe vielversprechender Projekte zur Erneuerung und Erweiterung von Produktionsmengen, Produktvielfalt und Exportmöglichkeiten wird bereits umgesetzt. Es hat sich jedoch als schwierig erwiesen, die zur Sanierung und Erneuerung der Produktionsprozesse in den Fabriken selbst erforderlichen enormen Finanzmittel zu beschaffen. Aus diesem Grunde sind ausländische Investitionen höchst willkommen, wobei allen Arten von Joint Ventures eine besondere Bedeutung zukommt.

Das litauische Recht und andere Vorschriften über ausländische Direktinvestitionen schützen die Rechte ausländischer Investoren, ihre Gewinne und Einkommen, Dividenden und Einflußrechte. Ausländische Investoren haben das Recht, Land zu erwerben, das nicht zur landwirtschaftlichen Nutzung ausgewiesen ist, und bei Gewinnen und Steuern werden ihnen Freibeträge eingeräumt.

Herzlich Willkommen in der Stadt Vilnius!

Vilnius City Municipality
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Autor des Textes über die Stadt Vilnius: Romas Batura.


Denkmal für den Gründer von Vilnius - Großfürst Gediminas.


Die St. Anna-Kirche.
Die St. Anna-Kirche.

Eine Straße in der Altstadt.
Eine Straße in der Altstadt.


Bürger von Vilnius schützen das Parlament
Bürger von Vilnius schützen das Parlament und die Unabhängigkeit während der tragischen Ereignisse des 13. Januar 1991.


Jugendliche Verteidiger des Parlaments.
Jugendliche Verteidiger des Parlaments.


Ein Folklorefestival
Ein Folklorefestival.


Panoramablick über das Stadtzentrum von Vilnius.
Panoramablick über das Stadtzentrum von Vilnius.


Pfadfinder aller Altersstufen bei einem Treffen.
Pfadfinder aller Altersstufen bei einem Treffen.


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