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LJUBLJANA

Mestna obcina Ljubljana
Mestni trg 1
SI-1000 Ljubljana
Slovenia

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Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens, ist eine dynamische europäische Großstadt; sie liegt 298 Meter über dem Meeresspiegel in einem breiten Becken zwischen den Alpen und der Adria. Da die Stadt an einer natürlichen Passage von Mitteleuropa zum Mittelmeer und nach Osten liegt, die „Pforte von Ljubljana“ genannt, war ihre geographische Lage ausschlaggebend für ihre bewegte Vergangenheit. Es ist deshalb keineswegs zufällig, daß hier seit dem Altertum Handelswege und Völkerwanderungen durchführten. Seit der Zeit der ersten Besiedlung bis zum heutigen Tag bedingte der Transitcharakter dieses Gebiets die stetig wachsenden wirtschaftlichen und kulturellen Bindungen mit anderen Städten und Nationen.

Heute liegt Ljubljana am Kreuzungspunkt des sich derzeit im Bau befindlichen nationalen Autobahnsystems. Das Autobahnnetz Sloweniens hat zwei Hauptrichtungen: die Strecke Wien - Graz - Maribor - Ljubljana - Nova Gorica - Triest - Venedig und die Strecke München - Salzburg - Jesenice - Ljubljana - Zagreb - Belgrad - Athen - Istanbul. Über die Ringstraße um Ljubljana und die Hauptverkehrsstraßen sind die Autobahnen bequem zu erreichen.

Ljubljana ist auch Bahnknotenpunkt auf den Strecken nach Österreich, Italien, zu den Häfen entlang der Adriaküste und Richtung Osten.

Ljubljanas Internationaler Flughafen in Brnik, 25 km von der Stadt entfernt, hat zur Entwicklung eines modernen Systems für Passagier- und Frachtluftverkehr beigetragen und verbindet Ljubljana durch tägliche Flüge mit vielen Großstädten Europas und anderer Kontinente. Sloweniens staatliche Fluggesellschaft Adria Airways hat ihren Sitz in Ljubljana.

Geschichtlicher Überblick

Wenn man der Legende glauben kann, wurde Ljubljana vom griechischen Königssohn Iason gegründet, der auf der Flucht mit dem Goldenen Vlies auf der Argo vom Schwarzen Meer entlang der Donau, Sava und Ljubljanica mit den Argonauten hier überwintert haben soll.

Gesicherter ist das Wissen, daß die ersten Pfahlbausiedlungen in dieser Region vor mehr als 5.000 Jahren entstanden und später auch Illyrer und Kelten hier siedelten. Mehr Spuren ihres Aufenthalts hinterließen die Römer, die erstmals um 50 v. Chr. dieses Gebiet besiedelten und die Stadt Emona gründeten, die in ihren Blütezeiten zwischen fünf- und sechstausend Einwohner zählte. Die meisten von ihnen waren Händler und Kaufleute, aber auch viele Beamte und ehemalige Soldaten lebten hier. Emona wurde mehrmals von Barbaren überfallen und 452 n. Chr. von den Hunnen unter Attila geplündert und schwer verwüstet.

Ende des 6. Jahrhunderts kamen unsere slawischen Vorfahren in diese Region und errichteten an der geschützten Seite des Schloßbergs eine Siedlung, aus der sich im Laufe der Zeit eine mittelalterliche Stadt auf beiden Seiten der Ljubljanica entwickelte.

Schriftlich erwähnt wurde die Stadt erstmals 1144 unter dem deutschen Namen Laibach. Eine phonetische Transkription des slowenischen Namens der Stadt (Luwigana) taucht in einer späteren Handschrift auf. Diejenigen, denen die Stadt ans Herz gewachsen ist, vertreten die Theorie, daß der Name nur von dem Wort „ljubljena“ („Geliebte“) stammen kann.

Ljubljanas historischer Aufstieg begann im 13. Jahrhundert, als die Stadt zur Hauptstadt der Provinz Krain wurde und die Stadtrechte erhielt. 1335 kam sie unter die Herrschaft der Habsburger, die hier, abgesehen von der Phase der napoleonischen Besatzung, bis zum Ersten Weltkrieg regierten. 1461 wurde die Diözese Ljubljana gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde Ljubljanas berühmte, tausend Jahre alte Burg in das Stadtsiegel aufgenommen. Anfang des 17. Jahrhunderts kam ein Drache dazu; beide Symbole sind bis heute im Stadtwappen erhalten.

Vom Ende des Mittelalters an entwickelte Ljubljana sich allmählich zur slowenischen Kulturhauptstadt. Dazu trug vor allem der slowenische Protestantismus bei, die stärkste gesellschaftliche Bewegung des 16. Jahrhunderts. Diese Periode wurde insbesondere durch Primoz Trubar, der 1550 das erste Buch in slowenischer Sprache veröffentlichte, und Jurij Dalmatin, der die Bibel ins Slowenische übersetzte, geprägt. Zu der Zeit war die Stadt auch bereits ein bedeutendes Handels- und Handwerkszentrum; nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1511 wurde die Stadt im Renaissancestil wiederaufgebaut.

Von Anfang an war Ljubljanas Kultur und Lebensstil von zeitgenössischen Strömungen in Europa bestimmt; das Temperament der Einwohner war und ist sowohl durch die mitteleuropäische als auch die mediterrane Mentalität beeinflußt. Im 17. Jahrhundert brachte die Stadt mit Gründung der Academia Operosorum (1693) ihre Ausrichtung an der italienischen Kultur zum Ausdruck. Diese Vereinigung einheimischer Gelehrter - Theologen, Ärzte, Rechtsanwälte und Philosophen - schaffte den Anreiz dafür, die erste öffentliche Bibliothek einzurichten; sie lud auch zahlreiche ausländische Meister ein, die das künstlerische und architektonische Bild Ljubljanas bereicherten. In dieser Zeit wurde der Renaissancestil allmählich vom barocken Geist abgelöst.

Ljubljana ist stolz darauf, mit der 1701 gegründeten Academia Philharmonicorum eine der ältesten Philharmonien Europas zu haben. Zu den Ehrenmitgliedern der Philharmonischen Gesellschaft, die Ende des 18. Jahrhunderts aus dem damaligen Orchester entstand, gehörten so illustre Komponisten wie Haydn, Beethoven, Brahms und Paganini; Mahler war eine Saison lang Dirigent.

Als die Franzosen unter dem Befehl von Napoleon Bonaparte die Krain besetzt hatten, wurde Ljubljana für vier Jahre (1809-1813) Hauptstadt der Illyrischen Provinzen. In dieser Zeit bekam die Stadt ihre erste Höhere Schule.

Das wichtigste Ereignis in den ersten Jahren nach Napoleons Niederlage, als die Österreicher ihre wiedergewonnene Herrschaft über die Provinz stärkten, war der Kongreß der Heiligen Allianz 1821 in Ljubljana. Neue Gebäude und Plätze begrüßten die europäischen Herrscher (unter ihnen der russische Zar, der österreichische Kaiser und der König beider Sizilien), die hochrangigen Staatsmänner aus vielen Ländern und ihr Gefolge, die sich mehrere Monate in Ljubljana aufhielten.

In dieser Zeit baute Ljubljana seinen Handel, den es hauptsächlich mit Triest führte, entscheidend aus. Die Fertigstellung der Bahnstrecke von Wien nach Triest 1857 legte den Grundstein für das weitere Wachstum und die Industrialisierung der Stadt und brachte sie noch näher an Europa heran. Wegen der Eisenbahn verlor die Ljubljanica als Handels- und Verkehrsweg an Bedeutung.

Das 19. Jahrhundert war durch viele wichtige Neuerungen gekennzeichnet; erwähnt werden sollten hier vor allem die Gründung der ersten Sparkasse 1820, die Herausgabe der ersten Zeitung in slowenischer Sprache 1843, die Einführung der Gasbeleuchtung auf öffentlichen Straßen 1861, die Gründung des Verlags Slovenska matica 1864, die Ansiedlung der Tabakfabrik 1873, in der 1.000 Arbeiter beschäftigt waren, die Wahl des ersten slowenischen Bürgermeisters 1882, die erste elektrische Straßenbeleuchtung 1883 und die Gründung der städtischen Wasserwerke 1890.

1895 wurde Ljubljana zum zweiten Mal von einem Erdbeben erschüttert, bei dem viele Gebäude vollkommen zerstört wurden. Der Wiederaufbau wurde größtenteils von österreichischen Architekten geleitet, die den Wiener Sezessionsstil in die Stadt brachten. Der Jugendstil paßte sehr gut zu den alten barocken Gebäuden, und diese Harmonie unterstreicht die Tatsache, daß Ljubljana in der Architektur genau wie in anderen Gebieten den Dialog zwischen Nord- und Südeuropa widerspiegelt.

Der slowenische Architekt Joze Plecnik (1872-1957) spielte bei der Gestaltung des modernen Stadtbilds von Ljubljana zwischen den beiden Weltkriegen eine entscheidende Rolle. Mit großer Liebe und unermeßlichem Talent fing Plecnik genau den Geist der Stadt ein und hinterließ einen unauslöschlichen Stempel auf ihrem architektonischen Bild. Sein persönlicher Einfluß war in der Tat so groß, daß die Stadt manchmal auch „Plecniks Ljubljana“ genannt wird.

Mit der Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde Slowenien und seine Hauptstadt Teil eines neuen Staates, des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, das später in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde. Ljubljana mit seinen 45.000 Einwohnern wurde nun offiziell zum Verwaltungs- und politischen Zentrum Sloweniens, was zur Gründung vieler überaus wichtiger Kultureinrichtungen führte: der Nationalgalerie (1918), der Universität von Ljubljana (1919) und der Akademie der Wissenschaften und Künste (1937). Jahrhundertelang hatten die Slowenen die fehlende politische Macht mit kulturellen Aktivitäten kompensiert. Dank ihrer Kultur und Sprache überlebte das slowenische Volk über Jahrhunderte und trug dabei viel zur europäischen Wissenschaft und Kunst bei.

Der Zweite Weltkrieg war eine sehr harte Zeit für Ljubljana und seine Bevölkerung. 1941 wurde die Stadt von den Italienern annektiert, die rund um die Stadt Stacheldraht zogen, und später von den Deutschen besetzt, bis sie im Mai 1945 befreit wurde. Ljubljana wurde dann zur Hauptstadt einer der sechs Teilrepubliken des neuen Jugoslawien. Von da an erlebte die Stadt eine noch intensivere wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung, begleitet von einem beträchtlichen Anstieg der Bevölkerungszahl (von 153.000 im Jahr 1946 auf etwa 270.000 im Jahr 1990).

Als Slowenien im Juni 1991 seine Unabhängigkeit erlangte, wurde Ljubljana schließlich zur Hauptstadt eines neuen europäischen Staates.

Der moderne Puls der Stadt

Heute ist Ljubljana eine Stadt, in der es sich angenehm leben läßt, weil sie die Einrichtungen und die Effizienz einer Metropole mit der entspannten Atmosphäre einer Kleinstadt verbindet. Die Stadt ist das kulturelle und politische Herz des slowenischen Volkes, ein bedeutendes europäisches Handels-, Wirtschafts-, Kongreß- und Messezentrum sowie das Verkehrs-, Wissenschafts- und Bildungszentrum Sloweniens. Die Einwohner selbst und viele Besucher stimmen darin überein, daß Ljubljana eine wirklich menschliche Stadt ist, die auch für ihr pulsierendes Ambiente bekannt ist, da die Kultur hier nicht als Angelegenheit einer elitären Minderheit, sondern als Lebens- und Denkweise betrachtet wird.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Ljubljana im europäischen Vergleich überdurchschnittlich viele Museen (22), Galerien (53), Theater (10) sowie Kunst- und Kulturveranstaltungen. Die treibende Kraft hinter vielen dieser Aktivitäten ist das Kultur- und Kongreßzentrum Cankarjev dom, ein 1980 eröffnetes Mehrzweckgebäude. In seinen zehn großen Auditorien mit insgesamt etwa 5.000 Sitzplätzen finden jährlich rund 1.000 Kulturveranstaltungen und gut 250 nationale und internationale Kongresse und damit zusammenhängende Veranstaltungen statt.

Die Einwohner Ljubljanas begeistern sich für die darstellenden Künste; auf dem Internationalen Sommerfestival werden an verschiedenen Veranstaltungsorten in der ganzen Stadt Musik, Theater- und Tanzaufführungen geboten. Dies ist das wichtigste Ereignis in Ljubljanas Kulturkalender für den Sommer. Eine Reihe anderer Veranstaltungen, wie z.B. das Internationale Jazzfestival (eines der ältesten in Europa) und das Programm „Sommer in der Altstadt“ runden das lebhafte kulturelle Tempo der Sommersaison ab, in der man die Stadt wohl kaum als lethargisch bezeichnen könnte.

Das ganze Jahr hindurch erfüllen Ljubljanas vier Orchester (allein in der Slowenischen Philharmonie gibt es pro Saison 36 Abonnementkonzerte, die zahlreichen Gastorchester und Solisten, die hier auftreten, nicht zu vergessen), die Ballettgruppe und die Schauspielhäuser den Bedarf an kultureller Unterhaltung von Einwohnern und Besuchern. Außerdem sorgen die 27.000 Studenten der Universität von Ljubljana aktiv für eine alternative Kunst- und Unterhaltungsszene, die von Straßentheater über postmoderne Kunstgalerien hin zu Musikclubs reicht, in denen Jazz, Punk und Techno gespielt wird. Besonders im Frühling und Sommer sind die engen Gassen der Altstadt mit den Tischen und Stühlen der Straßencafés richtiggehend zugebaut, und Straßenmusiker unterhalten die Passanten entlang der Fußgängerzonen und auf den Plätzen mit ihrer Musik. Dann wird Ljubljana zu einem Prag ohne die Menschenmassen oder zu einem Quartier Latin ohne die Pariser Einstellung.

Ljubljanas Identität ist auch durch die bildenden Künste geprägt. Neben den beiden zentralen Einrichtungen, der Nationalgalerie, die Werke slowenischer und ausländischer Künstler von der Gotik bis zum Impressionismus ausstellt, und dem Museum der Modernen Kunst, in dem Werke slowenischer Künstler des 20. Jahrhunderts zu sehen sind, gibt es zahlreiche andere Galerien, die hauptsächlich Werke zeitgenössischer Künstler zeigen. Die Graphikschule Ljubljana und die 1955 eingeführte Internationale Graphische Biennale haben Ljubljana auf der Weltkarte als ein wichtiges Kunstzentrum eingezeichnet.

Genauso wie die moderne Alternativrockmusik von der Band Laibach geprägt wurde, beeinflußte die Gruppe IRWIN seit den 80er Jahren entscheidend die Kunstszene Ljubljanas und wurde zu einer der provokantesten und faszinierendsten Gruppen, die in mehreren renommierten Galerien in Europa und den Vereinigten Staaten ausgestellt wurden.

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Das alte Ljubljana

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Das Denkmal fur France Preseren, Sloweniens gröbten Dichte

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Brunnen der drei Krainer Flusse nach einem Entwurf von Francesco Robba

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Sustarski most, vom Architekten Joze Plecnik

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Ufer der Ljubljanica

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Tromostovje ("Dreierbrucke" vom architekten Joze Plecnik) mit Franziskanerkirche

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National und Universitatsbibliothek, vom architekten Joze Plecnik

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Copova ulica, das Zentrum der Stadt

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Kultur- und Kongrebzentrum Cankarjev dom

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Aussicht vom Scholberg nach Norden

Es ist deshalb kein bloßer Zufall, daß Ljubljana von Mai bis Juli 1997 zum Veranstaltungsort für den Europäischen Kulturmonat wurde. In diesem Zeitraum präsentierten sich über 2.000 Künstler aus ganz Europa und Slowenien mit 250 Darbietungen, darunter Theater, Straßentheater, Oper, Operette, Konzerte, Ausstellungen, Videokunst und Film, dazu verschiedene Symposien und Seminare. Alle Mitarbeiter aus Ljubljanas Kultureinrichtungen und unabhängigen Organisationen, die sämtliche Kunstbereiche abdecken, waren an diesem wichtigen Ereignis beteiligt.

Slowenien gehört zu den wenigen Ländern, die einen „Kulturtag“ zum gesetzlichen Feiertag erklärt haben. Besonders hervorgehoben werden sollte auch, daß unser „Tempel“ das geschriebenen Wortes, die National- und Universitätsbibliothek einen Bestand von etwa 2 Mio. Titeln hat; außerdem sind vier weitere große Bibliotheken, 115 Fachbibliotheken und sechs allgemeine Bibliotheken über die ganze Stadt verteilt.

Das herausragende wissenschaftliche Potential, das die Universität von Ljubljana und 14 wissenschaftliche Institute (das Jozef-Stefan-Physikinstitut, das UNESCO-Zentrum für chemische Studien, das Universitätsklinikum u.a.) hervorbringen, die aktive Beteiligung unserer Wissenschaftler und anderer Experten an internationalen Vereinigungen, die Aufnahme Sloweniens und seiner Repräsentanten in internationale, zwischenstaatliche und Fachorganisationen, die Öffnung unseres Landes zur Welt sowie die stabile politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Landes sind wichtige Punkte bei der Auflistung der Vorzüge Ljubljanas als Veranstaltungsort für Tagungen und Konferenzen aller Art.

Neben den ausgezeichneten Einrichtungen und dem professionellen Know-how werden häufig das Gefühl der Behaglichkeit und der Sicherheit, die entspannte Effizienz und die ehrliche Gastfreundschaft als die bleibenden Eindrücke genannt, die die Konferenzdelegierten und Geschäftsleute aus Ljubljana mitnehmen, das seit über zwanzig Jahren auf der Karte der internationalen Konferenzorte verzeichnet ist.

Ljubljanas Wirtschaft war schon immer sehr vielseitig, weshalb sie sich schnell an die sich ständig wandelnden Gegebenheiten der Weltwirtschaft anpassen konnte. Ljubljana produziert etwa 25 % des slowenischen Bruttoinlandsprodukts und war immer auf langfristige internationale Wirtschaftsbeziehungen ausgerichtet. Dies wurde einerseits durch gut entwickelte Handelstätigkeit und andererseits durch einen zunehmend umfassenden und qualitativ hochwertigen Tourismus- und Hotel- und Gaststättensektor ergänzt.

Zur Zeit stehen 64 % der Bevölkerung aktiv im Erwerbsleben; von der Gesamtzahl der Beschäftigten sind 50 % Frauen; 64 % arbeiten in der Wirtschaft und 36 % im öffentlichen Sektor. Die Industrie ist nach wie vor der wichtigste Arbeitgeber in der Stadt (pharmazeutische Industrie, Mineralölindustrie und Lebensmittelverarbeitung), und Ljubljanas Industriebetriebe gehören zu den größten Exporteuren Sloweniens. Der Industrie folgen der Einzelhandel, Finanz- und andere Wirtschaftsdienstleistungen, Verkehr und Kommunikation, das Baugewerbe, Fachbetriebe und -dienstleistungen, der Tourismus und das Hotel- und Gaststättengewerbe. Innerhalb des öffentlichen Dienstes gibt es viele Stellen im Bereich Bildung und Kultur, gefolgt von Gesundheits- und Sozialfürsorge, in den sozialen Einrichtungen und der lokalen Verwaltung.

Die 1921 eingerichtete Ljubljana-Messe gehörte zu den Gründern der UFI (Union des Foires Internationales, Internationaler Messeverband). Heute gehören die Weinmesse, die Ausstellung zu moderner Elektronik, die Medilab und die Lesma, die alle im UFI-Kalender aufgeführt werden, zu den wichtigsten Handelsmessen in Ljubljana.

Seit 1990 ist Ljubljana Sitz eines World Trade Centers, das eine noch effektivere wirtschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht.

Den Einwohnern Ljubljanas war die harmonische Entwicklung ihrer Stadt, das reizvolle Stadtbild, die effiziente Ausführung der städtischen Dienstleistungen sowie der Bau und die Instandhaltung der städtischen Infrastruktur schon immer ein Anliegen. Nach dem Erdbeben von 1895 wurde in Ljubljana die Stadtplanung eingeführt, und zwei hoch angesehene Stadtplaner der damaligen Zeit, Camillo Sitte und Max Fabiani, damit beauftragt. Später wurden viele neue Wohnbezirke gebaut, wobei den ökologischen Bedingungen besondere Beachtung gewidmet wurde. Ljubljana unterhält ein weites Netz an öffentlichen Versorgungsbetrieben und hat ein relativ gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrssystem; die Stadt hat die Hauptverkehrsstraßen instandgesetzt und eine neue Ringstraße rund um die Stadt gebaut.

Außerdem wurden in letzter Zeit zahlreiche große Bauprojekte zur weiteren Modernisierung der Stadt in Angriff genommen und abgeschlossen: die Sanierung des Hauptbahnhofs (der neue Busbahnhof ist noch in der Planungsphase), die Restaurierung der Burg von Ljubljana, der Um- und Ausbau des zentralen Heizkraftwerks und viele andere. Alle neuen Projekte richten sich streng nach ökologischen Kriterien. Im Zuge eines fortlaufenden Projekts mit dem Namen Ljubljana, Meine Stadt wurden im Altstadtkern viele alte Gebäude und Plätze restauriert, die nun Ljubljanas Stadtbild noch weiter verschönern.

Ljubljanas Umland bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für die Entwicklung verschiedener Sportarten und Freizeitaktivitäten, während in der Tivoli-Sporthalle und anderen größeren Sportanlagen der Stadt bereits zahlreiche internationale Wettbewerbe im Eishockey, Basketball, Tischtennis, Turnen, Gewichtheben, Eiskunstlauf, Kajak- und Kanufahren sowie Leichtathletik ausgerichtet wurden.

Ljubljana ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Es ist eine grüne Stadt mit Parks und Wäldern mitten im Zentrum, und sie ist auch idealer Ausgangspunkt für die Entdeckung all der Vielfalt, die Slowenien zu bieten hat. Die einzigartige Karstregion, die Adriaküste, die Berge, die hügeligen Weinanbaugebiete und viele historische Städte sind nur zwei Autostunden entfernt.

Und gibt es für die Rückkehr am Abend nach Ljubljana einen besseren Vorschlag als den, sich selbst davon zu überzeugen, daß das, was die Astrologen sagen, der Wahrheit entspricht, nämlich daß die Einwohner Ljubljanas unter dem gastronomischen Zeichen des Jupiter geboren sind? Außerdem sollte man wissen, daß Ljubljana stolz den Titel Stadt des Weins und der Reben trägt, der ihr vom Internationalen Rat für Weine und Reben in Paris in Anerkennung ihres jahrhundertelangen Handels mit Weinen, ihrer Lage im Zentrum der slowenischen Weinanbaugebiete und ihrer jährlichen Weinmesse verliehen wurde. Damit ist sichergestellt, daß exquisite Gerichte in guter Gesellschaft gereicht werden...

Ljubljanas Stadtbild und Flair hat viele Besucher bezaubert. Der Reisende findet hier eine einzigartige Mischung aus ruhigem Hauptstadtleben und übersprudelnder geistiger Energie der Nation.

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