| English NOVO MESTO Mestna obcina Novo mesto Tel. + 386 68 321
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Im Südosten des Landes, im Tal des smaragdgrünen Flusses Krka, liegt eine der schönsten Regionen Sloweniens - Dolenjska. Die Region ist übersät mit Weingärten und weißen Kirchen und durchkreuzt von fruchtbaren Tälern und gewundenen Flüssen. Genau hier liegt die Stadt, die am 7. April 1365 auf den Namen ihres Gründers, des österreichischen Herzogs Rudolf IV., getauft wurde. Offiziell unter dem Namen Rudolfswerth bekannt, entstand daraus die Stadt Novo mesto (“Neustadt”) und entwickelte sich schnell zum wichtigsten Verwaltungs-, Kultur-, Wirtschafts- und religiösen Zentrum Dolenjskas. Ihr heutiger Standort und die Umgebung wurden ursprünglich vor mehreren tausend Jahren besiedelt, was durch die vielen Funde aus prähistorischen und römischen Zeiten belegt ist. Deshalb ist diese Stadt eine der ergiebigsten und wichtigsten archäologischen Stätten in Slowenien. Aus Urkunden geht hervor, daß die Stadt bereits am Ende des 15. Jahrhunderts rund 2.000 Einwohner zählte, und es wird allgemein angenommen, daß die Gestaltung und das Erscheinungsbild des Hauptplatzes, des größten in Slowenien, aus jener Zeit stammt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die mächtige Kapitelkirche, die sich wie ein Schwan über die Stadt erhebt und ihr eine einzigartige architektonische Schönheit verleiht, und die Uferpromenade, die vielen Künstlern, vor allem Malern, als Motiv diente. In der Kapitelkirche prangt das Altarbild von St. Nikolaus, ein wertvolles Gemälde aus dem 16. Jahrhundert vom berühmten italienischen Maler Tintoretto, das zusammen mit dem Altarraum als Ganzem heute Novo mestos bedeutendstes kunsthistorisches Denkmal ist. Seit 1493 findet in dieser Kirche die Ordensversammlung statt, der bis heute 32 Pröpste vorstehen. Die Stadt war nicht in der Lage, sich aus dem Zustand der Stagnation zu befreien, bis es ehrgeizigeren Bürgern Mitte des 18. Jahrhunderts gelang, sich bei Kaiserin Maria Theresia Gehör zu verschaffen. Als Herrscherin mit aufklärerischen Ansichten gewährte sie der Stadt das Recht, ein Gymnasium zu gründen (1746), das schnell zu einem der bekanntesten in Slowenien wurde. Nach der endgültigen Abschaffung des Feudalsystems 1848 war die Stadt bereits stark vom Geist des Slowenismus und Slawismus erfüllt. Nach jahrelangen Bemühungen gelang es den Einwohnern schließlich, ihre eigene Narodni dom (Nationalhalle) zu bauen, das erste Kulturzentrum dieser Art in Slowenien (1875). Andererseits durchlebte die Stadt aber auch eine Phase geistiger Unruhe und war von den gesellschaftlichen und geistigen Bestrebungen durchdrungen. Der “Novo-mesto-Frühling” ist bekannt und kann als einer der wichtigeren Vorboten für die Erneuerung der slowenischen Kultur angesehen werden. Aus dieser Bewegung ging einer der größten slowenischen Künstler hervor, der in Novo mesto geborene Maler Boæidar Jakac. Sein Zeitgenosse, der mit sechs Goldmedaillen erfolgreichste olympische Athlet Sloweniens, der legendäre Turner Leon Stukelj, ist ebenso ein Sohn dieser Stadt und wird am 12. November 1998 seinen 100. Geburtstag in Novo mesto feiern. Die Stadt und die regionalen Zentren in der Umgebung erlebten in den 60er, 70er und 90er Jahren dieses Jahrhunderts einen großen wirtschaftlichen, städtebaulichen und kulturellen Aufschwung, der auch heute noch anhält. In diesem Zeitraum entwickelten sich die heutige Textil-, Schuh-, Bau-, Holz-, Elektro-, Metall-, Auto- und pharmazeutische Industrie. Die erfolgreichsten Unternehmen sind der Pharmabetrieb Krka und die Firma Revoz, die Autos von Renault baut. Diese Unternehmen sind auch Sloweniens größte Exporteure. Obwohl Novo mestos Anteil an Sloweniens Gesamtwirtschaft knapp 4,5 % beträgt, und hier 5 % aller slowenischen Arbeitslosen registriert sind, machen die Exporte des Landkreises 13 bis 14 % aller Exporte des Landes aus. Das bedeutet, daß wir im letzten Jahr Investitionen in Höhe von 1,8 Mrd. Tolar (ca. 17 Mio. DM) tätigen konnten, fast 2,5mal soviel wie im Jahr davor. Die industrielle Produktion steigt gerade leicht an, während die Arbeitslosenrate langsam abnimmt. Wir verfügen auch über andere Ressourcen, die dabei halfen, daß unsere Region von ernsthaften sozialen Problemen verschont blieb: einen gut ausgebauten Bereich an Kleinunternehmen und Heimarbeitsbetrieben, in den die Kommune zusammen mit den Banken jährlich über 100 Mio. Tolar (ca. 940.000 DM) investiert; eine ähnlich hoher Betrag wird für Investitionen in den Ausbau der Landwirtschaft und des Tourismus zurückgelegt; außerdem gibt es hier unberührte Natur, bekannte Heilbäder wie Dolenjske Toplice und Smarjeske Toplice, Fischerei, Ferienbauernhöfe usw. Ohne Bildung ist kein Fortschritt möglich, und daher investieren wir auch viel Geld in den Ausbau des Grund-, weiterführenden und Hochschulwesens. Mehrere Schulen wurden bereits gebaut oder renoviert, und weitere sind in Planung. Am wichtigsten ist es sicherzustellen, daß die jungen Menschen unserer Stadt schließlich geeignete Räumlichkeiten für ihre Aktivitäten finden. Auch wird ein Zentrum für Berufsbildung mit den Fachbereichen Verwaltung und Betriebswirtschaft benötigt. |
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Zur Zeit entsteht ein Erweiterungsbau für die Zentralbibliothek der Stadt, die Miran-Jarc-Bibliothek. Die Stadt ist auch Sitz des regionalen Geschichtsarchivs, des Instituts für den Schutz des Natur- und Kulturerbes und des von Grund auf renovierten Janez-Trdina-Kulturzentrums. Besonders wertvoll sind die Kapitel- und die Franziskanerbibliothek und ihre Archive. Neben den alteingesessenen Druckereien und Zeitungsverlagen gibt es in der Stadt auch drei Radio- und einen Regionalfernsehsender. Der Landkreis Novo mesto arbeitet mit Erfolg daran, zwischenstädtische und internationale Beziehungen aufzubauen. Außerhalb der slowenischen Grenzen sind wir an verschiedenen Kooperationsformen beteiligt. Am intensivsten und freundschaftlichsten entwickelt sich die Zusammenarbeit mit Langenhagen (bei Hannover) und der katalanischen Gemeinde Vilafranca del Penedes in Spanien. Mit Unterstützung der letztgenannten beginnt der Landkreis Novo mesto, sich an den nationalen Programmen der Europäischen Union zu beteiligen. Außerdem kooperieren wir mit der chinesischen Stadt Ihsing, mit Trento und Brescia in Italien, der Gemeinde Stord in Norwegen, Karlovac in Kroatien und der Gemeinde Bihac in Bosnien. Wir sind der Meinung, daß unser Landkreis trotz der schwierigen Zeit der Rezession in seiner Entwicklung insgesamt positive, erkennbare und meßbare Erfolge erzielt hat. Und deshalb entwickelt sich die Stadt auch zum wahren politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, religiösen und Sportzentrum von Dolenjska. |
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